Aktinische Keratose (AK) ist nicht automatisch Hautkrebs, sollte aber nicht ignoriert werden.

Eine aktinische Keratose, häufig mit AK abgekürzt, entsteht an Haut, die über längere Zeit UV-Strahlung ausgesetzt war. Sie zeigt sich meist an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Kopfhaut, Ohren oder Handrücken. Sie gilt als Krebsvorstufe.

Was bedeutet „Krebsvorstufe“?

Die Hautzellen haben sich verändert, und eine aktinische Keratose kann sich in manchen Fällen zu einem Plattenepithelkarzinom der Haut entwickeln. Die meisten einzelnen Läsionen schreiten nicht fort. Es lässt sich jedoch nicht zuverlässig vorhersagen, welche sich weiterentwickeln könnte. Ihre Hautärztin oder Ihr Hautarzt kann Ihnen erklären, was das für Ihre Haut bedeutet.

Welche Anzeichen hat eine AK?

Eine aktinische Keratose kann sich rau, trocken oder schuppig anfühlen. Manchmal ist sie leichter zu ertasten als zu sehen und kann unterschiedlich gefärbt sein. Andere Hautveränderungen können ähnlich aussehen. Ein Foto oder eine Beschreibung allein reichen deshalb nicht für eine sichere Diagnose aus.

Nur qualifizierte medizinische Fachpersonen können eine Hautveränderung diagnostizieren, ihr individuelles Risiko beurteilen und eine Behandlung empfehlen. Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine dermatologische Beratung.

Aktinische Keratose ist häufig, und wird immer häufiger.

Die Wahrscheinlichkeit steigt mit dem Alter, weil sich UV-Schäden im Laufe des Lebens summieren. Helle Haut, wiederholte Sonnenexposition, frühere Sonnenbrände und ein geschwächtes Immunsystem können das Risiko ebenfalls erhöhen.

Alternde Bevölkerung und intensive
UV-Exposition lassen lichtbedingte Hautschäden weiter zunehmen.

  • In Europa ist jeder zehnte Mensch über 40 von aktinischer Keratose betroffen¹

  • Aktinische Keratose wird zunehmend auch bei jüngeren Menschen beobachtet

Könnte jahrelange Arbeit im Freien zu Ihrer AK beigetragen haben?

Das kann die Kostenübernahme Ihrer PDT beeinflussen.

  • Anerkennung möglich: Mehrere aktinische Keratosen können bei langjähriger beruflicher UV-Belastung als Berufskrankheit BK 5103 anerkannt werden.

  • Relevant für Außenbeschäftigte: Etwa im Baugewerbe, Dachdeckerhandwerk, in der Landwirtschaft oder im Gartenbau.

  • Sprechen Sie es an: Informieren Sie Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt über heutige und frühere Tätigkeiten im Freien.

  • Prüfung und Kostenübernahme: Bei begründetem Verdacht kann der Fall der gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden. Eine Anerkennung kann beeinflussen, wer für Behandlung und Nachsorge zuständig ist.

Ein typischer Ablauf mit IndoorLux® kann so aussehen

Die IndoorLux® Leuchte von unten, mit ihren vier LED-Feldern
  1. Zur Vorbereitung werden Schuppen oder Krusten entfernt, damit das Medikament die Haut erreicht.

  2. Anschließend wird das lichtsensibilisierende Medikament auf das Behandlungsareal aufgetragen.

  3. Unter IndoorLux® können Sie je nach Protokoll lesen, Musik hören oder sich ausruhen.

  4. Danach erfahren Sie, wie Ihre Haut reagieren kann und wie Sie sie pflegen.

  5. Alternde Bevölkerung und intensive UV-Exposition lassen lichtbedingte Hautschäden weiter zunehmen.

Antworten auf Fragen, die Sie möglicherweise beschäftigen

  • Kann ich mit IndoorLux® behandelt werden, wenn ich andere Medikamente einnehme?

    Einige Medikamente können beeinflussen, wie Ihre Haut auf Licht reagiert oder ob eine PDT für Sie geeignet ist. Informieren Sie Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt vor der Behandlung über alle Medikamente und Präparate, die Sie verwenden – sowohl verschreibungspflichtige als auch frei verkäufliche. So kann geprüft werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind.

  • Was passiert, wenn ich mit der Behandlung warte?

    Keine Website kann das Risiko einer einzelnen Läsion beurteilen. Fragen Sie Ihre Hautärztin oder Ihren Hautarzt, wie zeitnah eine Behandlung empfohlen wird, auf welche Veränderungen Sie achten sollten und ob Beobachten in Ihrer Situation eine vertretbare Option ist.

  • Wie viele Behandlungssitzungen benötige ich?

    Einige zugelassene Protokolle beginnen mit einer Behandlungssitzung und einer Kontrolle nach etwa drei Monaten. Sind noch Läsionen vorhanden, kann eine zweite Behandlung erwogen werden. Ihre Hautärztin oder Ihr Hautarzt erklärt Ihnen den für Sie vorgesehenen Behandlungsplan.

  • Können mehrere aktinische Keratosen gleichzeitig behandelt werden?

    Die PDT kann als Feldtherapie eingesetzt werden, um mehrere geeignete Läsionen und die umliegende sonnengeschädigte Haut zu behandeln.

  • Was kostet eine Photodynamische Therapie?

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